Über mich

Posted on April 3, 2010 by Marcel (em2k)

Willkommen auf meinem Blog

Hey Leute,
mein Name ist Marcel, ich bin 23 Jahre alt und komme aus der Nähe von Frankfurt am Main. Freut mich, dass ihr hergefunden habt :-) ich freue mich über jeden Besucher. Ich widme diesen Blog all denjenigen die sich für das Programm von P90X interessieren, aber kaum deutschsprachige Informationen darüber finden können. In diesem Bereich geht es ausschließlich um meine Person und sportlichen Ziele. Solltet ihr direkt Informationen über P90X suchen, so klickt bitte in der oberen Navigation auf “P90X-FAQ”, dort findet ihr alle Informationen rund um P90X. Sollten euch trotzdem noch offene Fragen im Kopf rumschwirren, könnt ihr mich gerne per Mail kontaktieren.

 

Frage – Antwort
- Wie kamst du zu P90X?
- Was erhoffst du dir von P90X?
- Was treibt dich an?
- Hast du bereits sportliche Erfahrung?
Eine Menge Muskelkater und einen annehmbaren Strandkörper für diesen Sommer (2011). Unter Strandkörper definiere ich einen Körper mit 4- oder 6Pack und einem geringen Körperfettanteil. Zum anderen will ich meinen Armumfang vergrößern und die Schulterpartie schöner ausformen. Ich bin der Meinung, dass so etwas in nur 90 Tagen nicht möglich ist und deshalb habe ich die Trainingsdauer auf 180 Tage erhöht. Ein halbes Jahr Training sollte einige Erfolge mit sich bringen, zumindest ist dies meine Hoffnung. Schließlich reden wir von einer geschätzten Trainingszeit von 117 Stunden. Da P90X ein gutes Gleichgewicht zwischen Ausdauer- und Muskeltraining schafft, bin ich zuversichtlich mein Ziel zu erreichen.
Meine Motivation ist der WOW-Effekt. In vielen Sport-Zeitschriften wird geraten seine Bekannten und Freunde darüber aufzuklären, dass man Sport treibt und welche Ziele man verfolgt. Angeblich soll sich dadurch erhöhter Trainingsdruck aufbauen, denn wer will bitteschön als Versager dastehen? Bei mir hat diese Technik nie sonderlich geholfen, scheinbar ist mein EGO zu groß um solche Ängste aufbauen zu können. Mir fiel jedoch auf, dass das Gegenteil dieser Technik bei mir Motivation auslöst. Ich nenne es den WOW-Effekt, eine andere Umschreibung für den altbekannten Überraschungseffekt. Die Tatsache, dass keiner um mein Training weiß, verleiht mir den nötigen Antrieb. Die beste Zeit für den WOW-Effekt ist der Sommer, vergleichbar mit der Wettkampfbühne eines Bodybuilders. Im Sommer präsentiert man seinen Körper am Strand, im Schwimmbad oder auf dem Balkon zum Sonne tanken. Der Sommer ist sozusagen der Abgabetermin für optische Verbesserungen. Wichtig an dieser Technik ist, dass man seinen Körper niemanden vorm ersten Strandbesuch präsentiert. Keine gemeinsamen Saunabesuche, kein umziehen vor Freunden oder andere Aktivitäten mit freiem Oberkörper. Der körperliche Fortschritt muss eine Überraschung bleiben, dann erhält sich (zumindest bei mir) die Motivation zum Training. Es gibt nichts besseres als die WOW-Blicke von Freunden und Bekannten.
Ja. Im Jahre 2006 habe ich mich, zusammen mit meinem besten Freund, in einem Fitness-Studio angemeldet. Damals brachte ich über 88 Kilogramm auf die Waage, leider keine Muskelmasse. Es war eine schwere Zeit die mir sehr viel Disziplin abverlangte. Das erste halbe Jahr verschwendete ich mit Kraftsport. Ich wähle das Wort “verschwendet” bewusst, denn zur damaligen Zeit machte mir Kraftsport einfach keinen Spaß. Durch meinen hohen Anteil an Körperfett waren die Erfolge kaum zu sehen und die Motivation schoss in den Keller. Es dauerte eine Weile bis ich erkannte, dass nicht Hanteltraining, sondern das Laufband meinen Ehrgeiz weckte. Das war der Beginn von konsequentem Ausdauertraining. Mit Erfolg! Die Kilos schmolzen und im Gegensatz zum Hanteltraining empfand ich keine Abscheu dem Training gegenüber. Doch nach etwa einem halben Jahr verschwand meine Begeisterung und ich führte wieder inkonsequentes Muskeltraining durch. Die wirklich wahre Liebe zum Sport trat erst 2010 auf. In diesem Jahr änderte ich meine Denkweise zum Sport grundlegend. In der Vergangenheit ging es mir rein um optische Erfolge. Ich wollte mehr Muskeln, weniger Fett und das alles möglichst schnell. Erst 2010 erkannte ich, dass Sport mehr sein muss, als das reine Verfolgen von optischen Zielen. Ich versuchte meine Perspektive zu erweitern und es gelang mir. Von nun an sollte es nicht mehr um optische Erfolge gehen, sondern um Spaß und die Möglichkeit sich selbst zu Bestleistungen zu bewegen. Es dauerte vier lange Jahre bis du dieser Erkenntnis. Und nun? Nun kann ich aus dem Stand heraus einen 21km Halbmarathon laufen und sehe zum ersten Mal meine Bauchmuskeln statt eine riesige Fettschürze. Wer Sport nur treibt, um schnellstmöglich abzunehmen oder generell besser auszusehen, der wird aus meiner heutigen Sicht nicht langfristig erfolgreich sein (können).
Du hast Fragen die nicht oder nur teilweise beantwortet wurden? Schreib mir eine E-Mail an “p90x@em2k.de“.

 

 

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